Zugegeben, das „stille Örtchen“ ist nicht gerade der glamouröseste Raum in deinem Zuhause. Trotzdem solltest du ihn dir einmal durchaus näher aus gestalterischer Perspektive anschauen. Schließlich verbringt man dort eine ganze Menge Zeit. Im Durchschnitt geht jeder ungefähr 2.200 Mal pro Jahr auf die Toilette. Einige Leute behaupten sogar, dass ihnen dort die besten Ideen kommen. Wie auch immer − als gesichert darf gelten, dass es nicht schön ist, eingerahmt von Achtziger-Jahre-Kacheln und kitschigem Krimskrams zu sitzen. Also weg mit dem alten Geburtstagskalender und anderem Tand. Jetzt ist Zeit für ein richtiges Konzept inklusive einiger frischer Impulse.

Obwohl die Toilette im Kern der funktionalste Raum im Haus ist, spricht gar nichts gegen etwas mehr Kreativität. Sauberkeit und Hygiene bleiben natürlich eine Grundvoraussetzung, um sich auf dem WC wohlzufühlen. Mit einigen Gestaltungselementen und einem gelungenen Stilmix wird es dort sogar richtig hübsch.

Das Klo an sich

Eine gute Wahl, wenn nicht sogar ein Muss, ist eine Toilette mit Wandmontage. Es macht die Reinigung einfacher. Genau wie eine randlose Porzellanschüssel. Damit gibt es weniger tote Winkel, in denen sich Schmutz und Bakterien ansammeln können. In Bezug auf die Form setzt sich der Trend in Richtung eckige/quadratische Formen fort. Ein moderner Look mit klaren Konturen ist populärer denn je. Du magst das Klappern von der Toilettenbrille nicht? Dann ist ein Soft-Close-Sitz zu empfehlen.

Deutsche Interessierte sollten beim Kauf einer Toilette und/oder Armaturen in den Niederlanden allerdings darauf achten, dass sie tatsächlich mit den deutschen Standards kompatibel sind. Vor allem im Hinblick auf Anschlüsse und Rohre. Also gut informieren! Im Zweifel hilft die Nachfrage beim Installateur des Vertrauens. Normalerweise gibt es jedoch keine unüberbrückbaren Probleme.

Wand und Boden

Wenn Fliesen bevorzugt werden, dann entscheide dich am besten für ein zeitloses, natürliches Design. Sanidirect führt zahlreiche Fliesenkollektionen, neben weiterem Zubehör rund um die WC-Gestaltung. Grundsätzlich müssen die Fliesen nicht zwingend bis zur Decke reichen. Und sie lassen sich mit Fliesenlack neu streichen. Für nicht geflieste Flächen bitte für Feuchträume geeignete Farbe verwenden. Ein Pluspunkt ist es zudem, wenn die neue Farbe auch abwaschbar ist. Keine Chancen für Flecken! Fest steht, es gibt viele Möglichkeiten, um etwas Farbenfreude ins Spiel zu bringen. Ein weiterer Tipp zur Gestaltung: Streifen oder ein Zickzackmuster lassen einen kleinen Raum größer wirken. Optische Effekte sind angesagter denn je, auch wenn es um Fußböden geht. Ein Polymerboden mit einem Bild ist nicht nur leicht sauber zu halten, sondern man kann beispielsweise visuell in den Ozean abtauchen, wenn man ihn als Bodenmotiv verwendet (mit oder ohne Hai).

Dekoakzente

Die Einrichtung von Toilettenräumen wird immer minimalistischer. Die Gegenstände, die sich dort befinden, sind vorzugsweise aus natürlichen Materialien hergestellt. Denke dabei insbesondere an maritime oder natürliche Themenwelten. Mit klug eingesetzten Spiegeln wird ein räumlicher Effekt und ein großzügiges Ambiente geschaffen. Weitere Ansatzpunkte bietet das Licht. Es müssen nicht immer nur Deckenspots sein. Mit indirekter Beleuchtung lässt sich viel erreichen. Dann bleibt noch das Waschbecken, das ebenfalls den Stil des Raumes mitprägt. Hier geht es In Richtung kreativer Ansätze, fließender Formen, einfacher und komfortabler Bedienbarkeit und eindeutig weg vom weißen Standardwaschbecken! Falls Platz für eine Waschtafel oder -möbel ist, kann Holzoptik eine gute Wahl sein. Möglicherweise mit einer schönen schwarzen Waschschüssel obendrauf? Sieh dich bei Sanisale um, sie wissen, welche Kombinationen Eindruck machen!