Ein kompakter Speicher von rund sechs mal sieben Metern, was lässt sich damit anfangen? Sehr viel, wie Viënna und Joep bewiesen haben. Es erfordert gründliche Überlegung, doch am Ende hat man einen funktionalen Raum für viele Jahre Wohnvergnügen.

Wohninspiration: Den Speicher ausbauen

„Wir wollten verschiedene Funktionen in einem Raum kombinieren“, erzählt Viënna. „Es sollte eine Etage für Joep und mich werden, mit Schlafzimmer, Bad, begehbarem Kleiderschrank und einer Ecke zum Entspannen. Das erfordert Kreativität! Grund genug für uns, Inneneinrichterin Ingrid Hochstenbach einzuschalten. Zur Vorbereitung haben wir auf Pinterest zusammengesucht, was unseren Vorstellungen entspricht. Dann haben wir erläutert, welche Funktionen wir umgesetzt haben möchten. Das war Ingrids Ausgangspunkt.“

Wohninspiration: Jeden Quadratmeter nutzen woonboulevard heerlen

Vier-in-einem

„Ich habe so lange geknobelt, bis alles passte“, ergänzt Ingrid. „Der Raum ist fast quadratisch, ich habe ihn in vier Bereiche eingeteilt. Die Abtrennung von Schlafzimmer und begehbarem Kleiderschrank ist halb offen. Der untere, geschlossene Teil bietet Platz für einen kleinen Fernseher, das obere Stück sorgt für Offenheit. Auf der anderen Seite bietet der Raumteiler genügend Schrankraum für Kleidung und dergleichen. Stauraum kann man nie genug haben. Auch an der Seite und unter dem Fenster gibt es Schrankelemente. So entstand ein geräumiger begehbarer Kleiderschrank in U-Form.“

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Ein Ort für uns

„Wir wollten eigentlich einen großen Raum, doch so ist es viel praktischer geworden“, erklärt Viënna. „Offen, und doch unterteilt. Der Schlafbereich ist abgetrennt, was für Ruhe sorgt. Am Anfang war ich bezüglich der dunklen Farben skeptisch, ich dachte, dadurch würde der Raum kleiner und vielleicht zu maskulin wirken. Doch es funktioniert, das Resultat ist sehr chic. Der Raum erfüllt alle Vorgaben, und das ist schön. Es ist wirklich unser Reich geworden.“
Tipps der Stylistin: Was können wir vom Speicherausbau von Joep und Viënna lernen?
Inspiration findet man überall. Inneneinrichterin Petra Lejeune schaute sich den ausgebauten Speicher an und kam mit den folgenden drei Tipps zurück.

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Alle Wünsche umsetzen

Man sollte den Raum auf sich wirken lassen und die Wünsche aller zukünftigen Bewohner auflisten. Viënna: „Wir wollten viel auf relativ kleinem Raum. Etwas mehr als 40 qm sind nicht viel für eine Kombination von Schlafzimmer, Bad, begehbarem Kleiderschrank und Sitzecke. Gleichzeitig sollte alles möglichst offen bleiben. Ingrid hat uns gut zugehört. Mit einem durchdachten Plan erreicht man mehr, als man denkt.“

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Einfach ausprobieren!

Auch Joep ist nach dem Umbau um eine Erkenntnis reicher: Einfach ausprobieren! Er hat alle Schränke selbst gebaut, etwas, das er zuvor noch nie gemacht hatte. „Ich habe jeden Schrank per Hand vorgezeichnet und im Baumarkt alles zusägen lassen. Dann wurde es von mir zusammengebaut, und es ist gut geworden. Es hat sogar so viel Spaß gemacht, dass ich schon an anderen Möbeln nach Maß arbeite.“

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Das i-Tüpfelchen

Auch Schlafzimmer, Bad und begehbarer Kleiderschrank sollen schön aussehen. Weil nur man selbst diese Räume betritt, wird das oft vernachlässigt, dabei macht es einen großen Unterschied fürs Wohlgefühl. Ingrid und Petra haben gemeinsam die Möglichkeiten ausgelotet und sich für viele Pflanzen und natürliche Materialien entschieden. Die Akzentfarben, die den Raum lebendig machen, sind Ocker und Petrol. Das Resultat ist bildschön!

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